23 May 2026, 06:24

Lada Deutschland schließt nach Jahrzehnten endgültig seine Pforten

Lada-Importeur schließt nach 50 Jahren in Deutschland

Lada Deutschland schließt nach Jahrzehnten endgültig seine Pforten

Lada Deutschland GmbH stellt endgültig den Betrieb ein

Die Lada Deutschland GmbH, einst ein wichtiger Akteur bei der Einführung russischer und asiatischer Automobilmarken in Deutschland, hat endgültig ihre Tore geschlossen. Das Unternehmen, das in den 1990er-Jahren den Markteintritt von Kia in Deutschland unterstützt hatte, meldete nach Jahren rückläufiger Verkäufe und zusammenbrechender Lieferketten Insolvenz an.

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Die Probleme begannen 2019, als AvtoVAZ, die Muttergesellschaft von Lada, die Auslieferung von Fahrzeugen in die EU einstellte. Der Grund war klar: Die Modelle erfüllten nicht die strengeren Abgasnormen der Euro-6d-TEMP-Stufe. Lada Deutschland versuchte sich anzupassen, indem es den Geländewagen Niva bewarb – doch die Verkäufe blieben schwach und sanken auf nur noch wenige Dutzend Fahrzeuge pro Jahr.

Als 2022 die Lieferungen von Lada-Fahrzeugen und Ersatzteilen aus Russland vollständig zum Erliegen kamen, verschärfte sich die Lage. Sanktionen und logistisches Chaos rissen die Lieferketten vollständig ab. Das Unternehmen versuchte daraufhin einen Strategiewechsel und setzte auf chinesische Marken wie JAC Motors und Dayun – doch auch diese Bemühungen blieben ohne Erfolg.

Ohne Perspektive hat Lada Deutschland nun endgültig dichtgemacht. Die abschließenden Insolvenzverfahren markieren das Ende einer Ära für ein Unternehmen, das einst eine bedeutende Rolle auf dem deutschen Automarkt spielte. Sämtliche Aktivitäten wurden eingestellt, ein weiterer Handel findet nicht mehr statt.

Quelle