03 April 2026, 02:30

Leerstehende Büros werden zu Wohnungen – mit staatlicher Förderung bis 30.000 Euro

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten, die Gebäude, Straßen und andere Merkmale darstellen.

Leerstehende Büros werden zu Wohnungen – mit staatlicher Förderung bis 30.000 Euro

Neues staatliches Förderprogramm: Leerstehende Büros werden zu Wohnungen umgebaut

Ein neues Regierungsprogramm bietet finanzielle Unterstützung für die Umwandlung leerstehender Büroräume in Wohnungen. Die Initiative richtet sich an die sieben größten Städte Deutschlands, wo ungenutzte Gebäude Platz für rund 11.000 neue Wohnungen bieten könnten. Pro Wohneinheit gibt es Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro – ohne Rückzahlungspflicht.

Im Fokus stehen beheizte, nicht zu Wohnzwecken genutzte Immobilien, die in energieeffizienten Wohnraum umgewandelt werden können. Die Sanierungen müssen mindestens den Standard "Effizienzhaus 85 Erneuerbare Energien" erfüllen. Zwar bestünde in den Großstädten Potenzial für bis zu 60.000 Wohnungen, doch hohe Baukosten schrecken viele Investoren ab.

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Vor allem Berlin, München und Köln treiben die Umwandlungen voran, auch Frankfurt zeigt Interesse. Allerdings erfordern Büros oft kostspielige Umbauten, da sie ursprünglich nicht als Wohnraum konzipiert wurden. Die Förderung ist auf maximal 300.000 Euro pro Unternehmen gedeckelt – mit dem Ziel, Leerstände zu verringern und gleichzeitig klimafreundliche Modernisierungen zu fördern.

Das Programm adressiert zwei zentrale Probleme: den Wohnungsmangel und die zunehmende Zahl ungenutzter Gewerbeimmobilien. Durch die Nachnutzung bestehender Gebäude will die Regierung neuen Wohnraum schaffen, ohne großflächig neu bauen zu müssen.

Die Zuschüsse sollen Anreize für Investoren schaffen, leerstehende Büros in Wohnungen umzuwandeln. Bei voller Ausschöpfung könnte das Programm den Wohnungsdruck in den Metropolen lindern und gleichzeitig die CO₂-Emissionen durch Sanierungen senken. Die ersten Umbauten sollen in Berlin, München und Köln starten.

Quelle