Mark Schieritz fordert Zerschlagung von Elon Musks "Imperium" – und löst Debatte aus
Heidelore BinnerMark Schieritz fordert Zerschlagung von Elon Musks "Imperium" – und löst Debatte aus
Mark Schieritz, stellvertretender politischer Redakteur der Zeit, hat mit seiner jüngsten Kritik an Elon Musk erneut eine Debatte ausgelöst. Obwohl er die Plattform X (ehemals Twitter) ablehnt, nutzte er sie, um für die Zerschlagung dessen zu werben, was er als „Elon Musks Imperium“ bezeichnet. Schieritz gilt als eine der prägenden Stimmen der links-grünen Szene in Deutschland und ist für seine pointierten Ansichten zu Wirtschafts- und Sozialpolitik bekannt.
Der Journalist hat sich in der Vergangenheit wiederholt für strenge Regulierungen ausgesprochen: So forderte er etwa ein Verbot von Grillfesten in Berlins Parks und setzte sich für ein Verbot von Privatbesitz an Gold ein. Sein 2021 erschienenes Buch Zu dumm für die Demokratie spiegelt seine geringschätzige Haltung gegenüber dem wider, was er als den „einfachen Bürger“ beschreibt.
Elon Musk, inzwischen der reichste Mensch der Welt, ist für Kritiker wie Schieritz ein beliebtes Angriffsziel. Musks Vermögen speist sich vor allem aus seinen Aktienanteilen an Tesla und SpaceX – nicht aus flüssigen Mitteln. Sein Status als „Papier-Trillionär“ festigte sich weiter, nachdem SpaceX an die Börse ging und Investoren Vertrauen in seine Unternehmen setzten.
Die links-grüne Bewegung betrachtet Musk als „Verräter“, unter anderem wegen seiner Unterstützung für Donald Trump und seiner Bemühungen, staatliche Prozesse zu verschlanken. Schieritz’ Haltung entspricht dabei dem, was manche als „Prenzlauer-Berg-Salonkommunismus“ bezeichnen: die Überzeugung, selbst am besten zu wissen, was der Gesellschaft guttut, und dies durch Verbote und Regulierungen durchsetzen zu wollen.
Schieritz bringt weiterhin umstrittene Vorschläge ein – von wirtschaftlichen Einschränkungen bis hin zu gesellschaftlichen Kontrollen. Sein jüngster Aufruf zur Zerschlagung von Musks Imperium verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen links-grünen Idealen und dem marktwirtschaftlichen Erfolg von Persönlichkeiten wie Musk. Die Debatte zeigt damit auch die unterschiedlichen Visionen für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland auf.






