Nadiem Amiri kämpft sich nach Verletzung und Zweifeln in den WM-Kader 2026
Friederike RuppersbergerNadiem Amiri kämpft sich nach Verletzung und Zweifeln in den WM-Kader 2026
Nadiem Amiri hat nach einer nervenaufreibenden Wartezeit einen Platz im deutschen Kader für die WM 2026 sicher. Der Mittelfeldspieler stand vor Unsicherheiten und Verletzungssorgen, bis Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Nominierung bestätigte. Seine Reaktion auf die Nachricht wurde vom Trainer selbst als zutiefst emotional beschrieben.
Amiri verbrachte Tage in einer Art Schwebezustand als einer der sogenannten „Grenzkandidaten“ im DFB-Umfeld. Die Ungewissheit, verbunden mit einer hartnäckigen Fersenverletzung, ließ ihn „wirklich schlecht“ fühlen, während er auf die endgültige Entscheidung wartete.
Seine Familie wusste bereits Tage vor der offiziellen Bekanntgabe von der Nominierung, hielt die Information aber geheim. Der entscheidende Anruf erreichte Amiri schließlich während eines FaceTime-Gesprächs mit seinem Mannschaftskollegen Philipp Tietz. Nagelsmann berichtete später, wie überwältigt der Spieler war – besonders, weil die Bestätigung so spät kam.
Der Mittelfeldspieler gehört nun zum deutschen WM-Aufgebot für das bevorstehende Turnier. Seine Nominierung folgt auf eine Phase der Zweifel, Verletzungskämpfe und einer letzten Minute getroffenen Entscheidung. Nagelsmanns Wahl bringt dem Team zusätzliche Erfahrung und Flexibilität.






