17 June 2026, 17:38

Niedersachsen treibt Windenergie-Ausbau mit neuen Flächenregeln voran

Wo neue Windkraftanlagen im Gebiet errichtet werden sollen: Pläne sind verfügbar

Niedersachsen treibt Windenergie-Ausbau mit neuen Flächenregeln voran

Niedersachsen hat verbindliche rechtliche Vorgaben eingeführt, um den Ausbau der Windenergie an Land bis 2032 voranzutreiben. Kommunen können sich freiwillig beteiligen und zusätzliche Flächen für dieses Ziel bereitstellen. Der Regionalverband Braunschweig passt nun seine Pläne an, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Die Region muss bis 2027 mindestens 2,46 Prozent ihrer Fläche für Windenergie ausweisen. Die bereits festgelegten Vorranggebiete decken derzeit etwa 2,9 Prozent ab und übertreffen damit das ursprüngliche Ziel. Dennoch sind weitere Anpassungen notwendig.

Der Verband hat kürzlich seinen Entwurf für die Windenergiezonen nach einer öffentlichen Rückmelderunde überarbeitet. Von 56 vorgeschlagenen Gebieten wurden acht Standorte aus der Prioritätenliste gestrichen, darunter ein großes Areal zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen. Gleichzeitig wurde ein neues Gebiet südlich von Kirchberg bei Seesen hinzugefügt.

Die nächste Phase der räumlichen Planung für die Windkraft läuft nun in der gesamten Region an. Der Braunschweiger Raum muss seine Anstrengungen verstärken, um mit den langfristigen Zielen des Landes Schritt zu halten.

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Die Überarbeitungen spiegeln sowohl die Rückmeldungen aus der Bevölkerung als auch die Notwendigkeit wider, die Kapazitäten für erneuerbare Energien auszubauen. Die aktuellen Zonen übertreffen zwar bereits das Ziel für 2027, doch sind weitere Maßnahmen erforderlich, um das Vorhaben bis 2032 zu sichern. Freiwillige Beiträge der Kommunen über die Opt-in-Klausel könnten helfen, verbleibende Lücken zu schließen.

Quelle