24 June 2026, 06:22

Oberasbach verdoppelt Wassergebühren ab Oktober 2026 – warum Haushalte tief in die Tasche greifen müssen

Wasserpreis-Explosion: Wasserrechnungen in Oberasbach verdoppeln sich fast

Oberasbach verdoppelt Wassergebühren ab Oktober 2026 – warum Haushalte tief in die Tasche greifen müssen

Oberasbacher Haushalte müssen ab 1. Oktober 2026 mit drastisch höheren Wassergebühren rechnen. Der Stadtrat steht vor der Abstimmung über eine neue Satzung, die den Preis pro Kubikmeter nahezu verdoppeln wird. Hintergrund sind wachsende finanzielle Belastungen und steigende Anforderungen an die Infrastruktur der Stadt.

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Aktuell liegt der Wasserpreis bei 2,08 Euro pro Kubikmeter. Nach dem Entwurf der neuen Verordnung soll er auf 4,12 Euro steigen. Ein zentraler Bestandteil der Erhöhung ist die ab 1. Juli 2026 eingeführte „Wassercent“-Abgabe von 10 Cent pro Kubikmeter*. Mit diesem Aufschlag sollen Projekte zum Wasserschutz finanziert und Verluste zwischen Wasserwerken und Haushalten ausgeglichen werden.

Zusätzlich hat die Stadt die Verantwortung für Hausanschlussleitungen übernommen, was die finanzielle Belastung weiter erhöht. Steigende Instandhaltungskosten – unter anderem durch häufigere Rohrbrüche – machen die Gebührenerhöhung unvermeidbar. Ein Fehlbetrag von 2,1 Millionen Euro in den vergangenen vier Jahren hat die Anpassung erzwungen.

Die bisherige Wassersatzung von 1995 wird durch eine Neufassung ersetzt, die sich am Musterstatut des Bayerischen Innenministeriums orientiert. Der Stadtrat stimmt am 29. Juni 2026 über die überarbeitete Verordnung ab. Bei Zustimmung treten die neuen Regeln am 1. Oktober 2026 in Kraft.

Die Preiserhöhung wird die Haushalte in Oberasbach spürbar belasten. Die zusätzlichen Einnahmen sollen jedoch Finanzlücken schließen und die dringend notwendige Sanierung der Wasserinfrastruktur sichern. Die Änderungen spiegeln die Bemühungen der Stadt wider, steigende Kosten zu bewältigen und eine zuverlässige Wasserversorgung langfristig zu gewährleisten.

Quelle