Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – 75.000 Firewalls betroffen
Friederike RuppersbergerOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – 75.000 Firewalls betroffen
Die Stadt Oranienburg hat ihr Verwaltungsnetzwerk nach einem Cyberangriff vorsorglich offline genommen. Die Abschaltung begann am Donnerstagabend um 18 Uhr als präventive Maßnahme. Wie die Behörden bestätigten, waren die eigenen Systeme der Stadt nicht direkt betroffen.
Das CERT Brandenburg hatte die Stadt zuvor vor der Cyberbedrohung gewarnt. Von dem Angriff sind 75.000 Firewalls des Typs betroffen, wie er auch in der Oranienburger Kommunalverwaltung eingesetzt wird. Als Reaktion trennte die Stadt ihr Netzwerk präventiv, um mögliche Schäden zu verhindern.
Während der Abschaltung sind die Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen für Bürger nur telefonisch erreichbar. Das Bürgeramt sagte seine offenen Sprechstunden für Freitag ab. Stand Donnerstagabend blieb die Website der Stadt zwar online, wies jedoch auf eingeschränkte Dienstleistungen hin.
Die Abschaltung soll voraussichtlich bis Freitag andauern. Verwaltungsdienstleistungen bleiben bis zur Freigabe des Netzwerks eingeschränkt. Die Stadt beobachtet die Lage weiterhin genau.






