Polizei zerschlägt illegale Cannabis-Plantage mit über 1.000 Pflanzen in Niedersachsen
Friederike RuppersbergerPolizei zerschlägt illegale Cannabis-Plantage mit über 1.000 Pflanzen in Niedersachsen
Behörden haben drei Männer festgenommen, die verdächtigt werden, einen großangelegten Cannabishandel betrieben zu haben. Die Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Bückeburg und des Polizeikommissariats Rinteln führten zur Entdeckung einer Plantage mit über 1.000 Pflanzen. Einer der Beschuldigten, ein 41-jähriger Albaner, wurde vor Ort vorläufig festgenommen.
Im Mittelpunkt der Operation stand ein leerstehendes Einfamilienhaus in Möllenbeck, in dem die Gruppe mutmaßlich Cannabis anbaute. Bei einer Razzia stießen Beamte auf die Plantage und beschlagnahmten die Pflanzen. Zudem wurde in einem ehemaligen Restaurant in Porta Westfalica ein separates Lager entdeckt, in dem mehr als 50 Kilogramm Cannabis gelagert waren.
Die drei Verdächtigen – 31, 41 und 50 Jahre alt – werden wegen illegalen Cannabishandels ermittelt. Durchsuchungen in ihren Wohnungen brachten weitere Beweismittel zutage. Der 41-Jährige, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, gilt als fluchtgefährdet und wird einem Haftrichter vorgeführt, der über eine Untersuchungshaft entscheiden soll.
Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, während die Behörden weitere Beweise sammeln. Dem 41-jährigen Beschuldigten droht vorerst Untersuchungshaft bis zu weiteren rechtlichen Schritten. Bisher wurden im Rahmen des Falls über 1.000 Pflanzen und 50 Kilogramm Cannabis sichergestellt.
