Rainer begrüßt GAP-Reform: Mehr Unterstützung für kleine Höfe und Nachwuchs
Friederike RuppersbergerRainer begrüßt GAP-Reform: Mehr Unterstützung für kleine Höfe und Nachwuchs
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßt Reformvorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die neuen Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) positiv aufgenommen. Besonders lobte er Pläne, kleinere Betriebe bei den ersten Hektarflächen stärker zu berücksichtigen. Seine Äußerungen folgen den jüngsten Empfehlungen des Berichterstatters des Europäischen Parlaments zu diesem Thema.
Rainer, Mitglied der CSU, sprach sich nachdrücklich für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus. Die ländliche Entwicklung bezeichnete er als unverzichtbar – eine GAP ohne sie verglich er mit einem Haus, dem eine tragende Säule fehlt.
Der Minister betonte zudem die zentrale Bedeutung der Landwirtschaft für die regionalen Wirtschaftskreisläufe. Landwirte sicherten nicht nur die Nahrungsmittelversorgung, sondern auch Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung, so Rainer. Starke, wettbewerbsfähige Betriebe seien entscheidend für die europäische Ernährungssouveränität und strategische Unabhängigkeit.
Darüber hinaus unterstrich er die Notwendigkeit einer besseren Förderung für junge und neu einsteigende Landwirtinnen und Landwirte. Dies sei der Schlüssel für eine gelungene Generationenübergabe in der Landwirtschaft.
Die geplanten Reformen zielen darauf ab, kleinere Betriebe zu stärken und die nächste Generation von Landwirtinnen und Landwirten zu unterstützen. Rainers Zustimmung signalisiert, dass Deutschland eine GAP befürwortet, die wirtschaftliche und strukturelle Erfordernisse in Einklang bringt. Die Änderungen könnten die Agrarförderung in ganz Europa neu prägen.






