18 April 2026, 16:29

Regierung bildet Krisenstab gegen explodierende Sprit- und Lebensmittelpreise

Plakat wirbt für Bergbahn, Deutschland als eine elektrifizierte Stadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Regierung bildet Krisenstab gegen explodierende Sprit- und Lebensmittelpreise

Die Bundesregierung hat eine neue Arbeitsgruppe eingesetzt, um die steigenden Spritpreise und die wachsenden Lebensmittelkosten zu bekämpfen. Der Gruppe gehören Vertreter des Deutschen Bauernverbandes sowie des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) an. Führende Politiker warnten, dass dringend Maßnahmen erforderlich seien, um die Nahrungsmittelproduktion zu schützen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, wies auf die zunehmende finanzielle Belastung der Landwirte hin. Besonders besorgniserregend seien der starke Anstieg der Dieselpreise und die explodierenden Düngemittelkosten, die mittlerweile landwirtschaftliche Betriebe im ganzen Land bedrohten.

Rukwied forderte die Regierung auf, die Mineralölsteuer auf Diesel vorübergehend auszusetzen. Zudem betonte er die Notwendigkeit von Steuerentlastungen noch vor Beginn der Frühjahrsaussaat. Eine der diskutierten Vorschläge sieht vor, den Mehrwertsteuersatz auf Grundnahrungsmittel auf 0 Prozent zu senken.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Lösungen zu erarbeiten, die sowohl Landwirten als auch Verbrauchern Entlastung bringen. Vertreter wichtiger Organisationen arbeiten gemeinsam daran, die besten Schritte zu ermitteln.

Die Arbeitsgruppe wird Maßnahmen wie Steuererleichterungen und die Aussetzung der Kraftstoffsteuer prüfen. Solche Änderungen könnten dazu beitragen, die Nahrungsmittelproduktion zu stabilisieren und die Kosten für Haushalte zu senken. Eine endgültige Entscheidung über die Vorschläge wird in den kommenden Wochen erwartet.

Quelle