Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen Fachkräftemangel
Falk HornigSachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen Fachkräftemangel
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten in den letzten zehn Jahren stark erhöht. Seit 2015 hat sich die Anzahl internationaler Arbeitskräfte in der Region vervierfacht. Ihre Präsenz trägt nun dazu bei, den lokalen Arbeitsmarkt zu stabilisieren.
Zwischen 2015 und 2025 verdoppelte sich die Zahl der Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die ausländische Fachkräfte einstellen. Vor allem größere Betriebe treiben diesen Trend voran, da sie eher bereit sind, internationale Mitarbeiter zu beschäftigen. Dennoch stellen fast drei Viertel der Unternehmen in der Region keine Arbeitskräfte aus dem Ausland ein.
Trotzdem beschäftigt mittlerweile jedes vierte Unternehmen internationale Mitarbeiter. Ausländische Arbeitskräfte machen inzwischen fast 9 % der Gesamtbelegschaft in Sachsen-Anhalt aus. Das Bundesland verzeichnet zudem im Osten Deutschlands das stärkste Wachstum bei der ausländischen Beschäftigung zwischen 2020 und 2025.
Der Anstieg ausländischer Arbeitskräfte ist für den Arbeitsmarkt Sachsen-Anhalts von entscheidender Bedeutung. Angesichts der demografischen Entwicklung ist ihre Integration unerlässlich, um die Stabilität des Arbeitsmarktes zu erhalten. Die Wirtschaft der Region ist heute stärker denn je auf internationale Fachkräfte angewiesen.






