10 June 2026, 18:51

Sachsen-Anhalt startet Masterplan gegen wachsende Jugendarbeitslosigkeit bis 2030

Masterplan ZukunftsGeneration Sachsen-Anhalt: Landes- und Bundesagentur für Arbeit wollen gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit vorgehen - 8,8% der 15-25-Jährigen sind arbeitslos

Sachsen-Anhalt startet Masterplan gegen wachsende Jugendarbeitslosigkeit bis 2030

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und die Bundesagentur für Arbeit haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Der „Masterplan für die Zukunftsgeneration Sachsen-Anhalts“ setzt ehrgeizige Ziele, um bis 2030 die Ausbildungs- und Berufschancen junger Menschen deutlich zu verbessern.

In den letzten zehn Jahren ist die Arbeitslosigkeit unter den unter 25-Jährigen in Sachsen-Anhalt um über 12 Prozent gestiegen. Im Mai 2026 lag die Quote bei 8,8 Prozent. Rund 80 Prozent der arbeitslosen 15- bis 25-Jährigen in der Region verfügen über keinen anerkannten Berufsabschluss.

Der Plan konzentriert sich auf vier zentrale Handlungsfelder: die Sicherung des Schulerfolgs, die Förderung benachteiligter Jugendlicher, den Ausbau von Weiterbildungsangeboten sowie eine gemeinsame Aktivierungs- und Vermittlungsoffensive. Zu den Zielen gehören die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit auf unter 4 Prozent und die Erhöhung des Anteils junger Menschen mit Berufsabschluss bis 2030.

Bildungsminister Jan Riedel betonte, wie wichtig es sei, jeden jungen Menschen wirksam auf Beruf und Ausbildung vorzubereiten. Markus Behrens, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, unterstrich die Dringlichkeit, den Fachkräftenachwuchs für das Land zu sichern. Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne hob hervor, wie entscheidend klare Perspektiven für junge Menschen seien.

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Die Zusammenarbeit soll den Zugang zu Ausbildung verbessern und die Integration in den Arbeitsmarkt stärken. Bis 2030 strebt die Initiative an, die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen zu verringern und ihre Qualifikationen zu erhöhen. Der Erfolg des Plans hängt von abgestimmten Anstrengungen in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Beschäftigung ab.

Quelle