Sachsen-Anhalt will Europas Pharma-Hub mit neuem Fünf-Punkte-Plan werden
Friederike RuppersbergerSachsen-Anhalt will Europas Pharma-Hub mit neuem Fünf-Punkte-Plan werden
Sachsen-Anhalt soll zu einem der führenden europäischen Zentren für pharmazeutische Innovation werden. Der deutsche Bundesland verfügt bereits über ein dichtes Netz aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Branchenverbänden. Eine jüngste Vereinbarung zielt darauf ab, seine Position als Vorreiter in der Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen weiter zu festigen.
In der Region sind über 100 Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen ansässig, darunter der Weinberg Campus in Halle – der größte Technologiepark in Mitteldeutschland. Wichtige Akteure wie Salutas Pharma, IDT Biologika und Bayer produzieren hier Arzneimittel, Impfstoffe und Wirkstoffe.
Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft haben nun eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, um die Rolle des Landes in der Pharmabranche zu stärken. Ihr Fünf-Punkte-Plan konzentriert sich auf beschleunigte Investitionen, die Sicherung von Fachkräften, die Verbesserung der Versorgungssicherheit, die Förderung von Innovation und die Steigerung der Sichtbarkeit der Region.
Der Verein Life Science Sachsen-Anhalt unterstützt diese Initiative, indem er rund 30 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Branchenverbände vernetzt. Ministerpräsident Sven Schulze und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben zudem vereinbart, die Zusammenarbeit beim Ausbau der pharmazeutischen Produktion in Europa zu intensivieren.
Die Initiative baut auf den bestehenden Stärken Sachsen-Anhalts in den Bereichen Pharmazie und Chemie auf. Die neue Strategie soll langfristiges Wachstum und Resilienz für die Branche sichern. Das bestehende Netzwerk und die Infrastruktur des Landes bieten eine solide Grundlage, um diese Ziele zu erreichen.






