Visionäre Entwürfe: Wie der Rote Ochse zum Stasi-Aktenarchiv werden könnte
Friederike RuppersbergerVisionäre Entwürfe: Wie der Rote Ochse zum Stasi-Aktenarchiv werden könnte
Neue Ausstellung: Architekturentwürfe für ein Stasi-Aktenarchiv im "Roter Ochse" in Halle (Saale)
Am 27. April eröffnet im Gedenkort Roter Ochse in Halle (Saale) eine Ausstellung mit architektonischen Entwürfen für ein künftiges Stasi-Aktenarchiv. Präsentiert werden Ideen von Studierenden der Hochschule Anhalt, die sich mit der Zukunft des historischen Ortes auseinandersetzen.
Die Schau startet um 15:00 Uhr am 27. April und ist bis zum 17. Juli 2026 zu sehen. Während der regulären Öffnungszeiten des Gedenkorts können Besucherinnen und Besucher die Entwürfe kostenfrei besichtigen.
Die gezeigten Arbeiten befassen sich mit der Frage, wie der Rote Ochse als Teil eines neuen Stasi-Aktenarchivs gestaltet werden könnte. Die Studierenden untersuchten, wie Architektur den Spagat zwischen Bewahrung und Transparenz meistern kann – und wie sich institutionelle Autorität mit individueller Verletzlichkeit vereinen lässt.
Das Projekt steht im Zusammenhang mit den Plänen, das Gefängnis Halle in den kommenden Jahren zu schließen. In Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) zeigt die Ausstellung innovative Ansätze für die Nachnutzung des Geländes.
Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, studentische Visionen für die Zukunft des Gedenkorts kennenzulernen. Der Eintritt ist frei, die Ausstellung läuft fast drei Monate und lädt zur öffentlichen Diskussion über die Entwürfe ein. Die Konzepte könnten die langfristige Nutzung des Ortes mitprägen.






