24 June 2026, 08:22

Vom Krieg in die Luft: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Pole Dance neu definiert

Dieser Sport hat immer mehr Fans in Koblenz

Vom Krieg in die Luft: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Pole Dance neu definiert

Tatiana Ostrovska eröffnete 2024 das Polefamily-Studio in Koblenz. Die ausgebildete Physiotherapeutin hatte zuvor eine große Pole-Dance-Schule in Odessa geleitet, bevor sie nach Deutschland umsiedelte. In ihren Kursen sind heute Teilnehmer jeden Alters willkommen – von Kindern bis zu Erwachsenen.

Der Krieg in der Ukraine im Jahr 2022 zwang Ostrovska, ihre Heimat zu verlassen. In Koblenz fand sie eine neue Bleibe und beschloss, ihre Arbeit im Bereich Pole Dance fortzusetzen. Ihr Studio bietet nicht nur regelmäßiges Training an, sondern veranstaltet auch besondere Events wie Junggesellinnenabschiede.

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In der Ukraine gilt Pole Dance als anspruchsvolle Sportart. Diese Perspektive möchte Ostrovska auch in Koblenz etablieren und betont besonders die athletische Seite der Disziplin. Für die Zukunft plant sie zudem die Eröffnung eines neuen Raums für Luftakrobatik.

Ihre jüngste Schülerin ist erst fünf Jahre alt, doch zu ihren Teilnehmern zählen auch Erwachsene und Männer. Ostrovska sieht diese Vielfalt als natürlichen Ausdruck der breiten Anziehungskraft des Sports. Auf Vorurteile reagiert sie mit Humor und nutzt sie als Anstoß für Diskussionen.

Ihr Koblenzer Studio bietet mittlerweile Pole-Dance-Training für ein breites Publikum an. Ihr Ziel ist es, den Ruf der Sportart weiter zu stärken und ihr Angebot um Luftakrobatik zu erweitern. Das Studio zieht weiterhin Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe an.

Quelle