VW schließt betriebliche Kita Freche Daxe nach 16 Jahren Betrieb
Friederike RuppersbergerVW schließt betriebliche Kita Freche Daxe nach 16 Jahren Betrieb
Volkswagen Financial Services (VW FS) schließt nach 16 Jahren seine betriebliche Kindertagesstätte Freche Daxe. Das Unternehmen hatte die Einrichtung seit 2008 vollständig finanziert und der Stadt Braunschweig dadurch schätzungsweise 14,7 Millionen Euro erspart. Künftig übernimmt die Kommune den Großteil der Betreuungsplätze.
Der Schritt folgt einem rückläufigen Bedarf an betrieblichen Kinderbetreuungsplätzen unter den VW-Mitarbeitenden. Das Unternehmen hatte der Stadt bereits mitgeteilt, dass immer weniger Beschäftigte das Angebot nutzen. Trotz der Schließung bleiben 55 Plätze für Kinder von VW-Beschäftigten reserviert.
Ab August werden sieben der zehn bisher von VW FS betriebenen Kita-Gruppen in städtische Trägerschaft übergehen. Die Kommune übernimmt den Betrieb, was jährliche Kosten von rund 1,15 Millionen Euro verursachen wird. Kinder aus den Wenden-Wohnsiedlungen können weiterhin in der bestehenden Einrichtung am Käferweg betreut werden.
Durch die Umstellung entfällt zudem der geplante Neubau einer Kita in Wenden-West – eine Maßnahme, die den lokalen Steuerzahlern erhebliche Baukosten erspart. Damit endet die direkte Finanzierung der Kindertagesstätte durch VW FS, die seit 2008 bestand. Die Stadt übernimmt nun die Mehrheit der Gruppen, behält aber weiterhin Plätze für VW-Mitarbeitende vor. Langfristig sollen dadurch die Ausgaben für Braunschweig sinken.






