31 March 2026, 16:40

Wirtschaftsexperte Truger warnt vor globaler Krise durch Golfkonflikt und fordert Sofortmaßnahmen

Plakat mit der Aufschrift "Unter Präsident Bidens Inflationsreduktionsgesetz" mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, unterteilt in zwei Abschnitte: oben die Auswirkungen des Gesetzes und unten visuelle Darstellungen in Blau und Grün.

Wirtschaftsexperte Truger warnt vor globaler Krise durch Golfkonflikt und fordert Sofortmaßnahmen

Deutschlands führender Wirtschaftsexperte Achim Truger warnt, dass der Golfkonflikt die Weltwirtschaft in eine neue Krise stürzen könnte. Er fordert nun entschlossenes makroökonomisches Handeln, um schwere wirtschaftliche Folgen abzuwenden.

Truger betonte, dass ohne Gegenmaßnahmen steigende Inflation und Lieferkettenstörungen eine schädliche Lohn-Preis-Spirale auslösen könnten. Um dies zu verhindern, schlug er eine gemeinsame Initiative von Regierungen und Sozialpartnern vor, um Preise und Löhne zu stabilisieren.

Als Lösung schlug er die Einführung eines zeitlich befristeten Inflationsausgleichsbonus vor, der steuer- und sozialabgabenfrei wäre. Dies würde Einmalzahlungen an Beschäftigte ermöglichen, ohne die langfristige Inflation anzuheizen. Gleichzeitig empfahl Truger, die Preisbremse für Grundgüter wie Gas, Öl und Strom wieder zu aktivieren. Diese Maßnahmen würden den Grundbedarf bezahlbar halten und zugleich Anreize zum Energiesparen schaffen.

Für eine breitere finanzielle Unterstützung plädierte Truger dafür, die Schuldenbremse im Rahmen der Notfallklausel zu nutzen, um kurzfristige Hilfen zu finanzieren. Zudem schlug er vor, die Schuldenregeln im Zuge einer abgestimmten Krisenreaktion vorübergehend ganz auszusetzen. Um EU-Ländern mit schwächeren Finanzen zu helfen, forderte er einen neuen Unterstützungsfonds nach dem Vorbild des NextGenerationEU-Aufbauprogramms, das während der COVID-19-Pandemie gemeinsame EU-Kredite ermöglichte.

Um extreme Preissprünge zu verhindern, sprach sich Truger für Preisobergrenzen bei Energie und wichtigen Lieferketten aus. Seiner Ansicht nach würden diese Schritte den Druck auf die Europäische Zentralbank verringern und unnötige Zinserhöhungen vermeiden helfen.

Trugers Vorschläge zielen darauf ab, Haushalte und Unternehmen vor den schlimmsten Folgen der Krise zu schützen. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, würden sie direkte finanzielle Entlastung mit strukturellen Schutzmechanismen verbinden, um langfristige Wirtschaftsschäden zu verhindern. Im Mittelpunkt steht dabei schnelles, gezieltes Handeln, um die Märkte zu stabilisieren und gefährdete Volkswirtschaften zu schützen.

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