Audi setzt auf Mattia Binotto für Formel-1-Debüt 2026 nach überraschendem Rücktritt
Heidelore BinnerAudi setzt auf Mattia Binotto für Formel-1-Debüt 2026 nach überraschendem Rücktritt
Führungswechsel bei Audis Formel-1-Projekt vor Debüt 2026
Audis Engagement in der Formel 1 steht vor einem Führungswechsel noch vor dem geplanten Einstieg im Jahr 2026. Jonathan Wheatley, der den Aufbau des Teams maßgeblich mitgestaltet hatte, ist aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Der deutsche Automobilhersteller hat die volle Verantwortung nun an Mattia Binotto übertragen, einen erfahrenen Kenner der Rennszene.
Audi hatte 2026 seinen offiziellen Einstieg in die Formel 1 angekündigt, nachdem das Unternehmen das Sauber-Team übernommen hatte. Der erste Rennenseinsatz ist für den 8. März 2026 beim Großen Preis von Australien in Melbourne vorgesehen. Seit April 2025 hatten Wheatley und Binotto die Projektleitung gemeinsam inne und die frühen Phasen der Vorbereitung begleitet.
Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender von Audi, würdigte Wheatleys Beitrag zum Formel-1-Programm. Medienberichten zufolge könnte Wheatley künftig zu Aston Martin wechseln, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Binotto, der zuvor das Ferrari-Formel-1-Team geleitet hatte, übernimmt nun die Leitung von Audis langfristiger Erfolgsstrategie.
Audis Ziel bleibt unverändert: Bis 2030 soll ein Team entstehen, das um die Weltmeisterschaft mitfährt. Der Hersteller betont Kontinuität – Binotto wird voraussichtlich den eingeschlagenen Kurs unter Wheatleys Führung fortsetzen.
Der Wechsel markiert eine neue Phase für Audis Formel-1-Vorhaben. Binottos Erfahrung wird entscheidend sein, während das Team sich auf den Start 2026 vorbereitet. Unterdessen bleibt Wheatleys nächster Karriere-Schritt in der Rennszene Spekulationsgegenstand.






