Berlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch kommt
Friederike RuppersbergerBerlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch kommt
Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge
Die Berlin Recycling Volleys haben ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie gesichert. Im Finale besiegten sie die SVG Lüneburg mit einem klaren 3:0-Sieg. Doch trotz dieses Erfolgs stehen dem Verein vor der Saison 2023/24 große Veränderungen bevor.
Der Meisterschaftsgewinn krönte eine durchwachsene Spielzeit 2022/23. Geschäftsführer Kaweh Niroomand räumte ein, dass dem Team trotz des Titels die Konstanz gefehlt habe. Nun bereitet sich die Mannschaft auf deutliche Umbrüche im Kader vor.
Mehrere Leistungsträger verlassen den Verein, darunter Nehemiah Mote, Moritz Reichert und Jake Hanes – insgesamt mindestens sechs Spieler. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben hingegen dem Team erhalten. Zwei Neuzugänge stehen bereits fest: Louis Kunstmann, der vom VfB Friedrichshafen wechselt, und Erik Shoji, der nach seinem früheren Engagement für Berlin zwischen 2014 und 2016 zurückkehrt.
Abseits des Platzes bleibt die Position des Cheftrainers unbesetzt. Interimstrainer Alexandre Leal hat seinen Rücktritt erklärt, sodass die Stelle für die kommende Saison neu besetzt werden muss.
Mit einer Jahrzehnte währenden Vorherrschaft im deutschen Volleyball steht das Team vor neuen Herausforderungen. Angesichts zahlreicher Abgänge und der ungelösten Trainersituation wird die nächste Saison zeigen, ob die Mannschaft ihre Stabilität wahren kann. Niroomands Fokus auf Kontinuität deutet darauf hin, dass der Verein vergangene Schwächen nicht wiederholen will.






