Georg Baselitz – der Neoexpressionist mit den kopfstehenden Bildern ist tot
Friederike RuppersbergerGeorg Baselitz – der Neoexpressionist mit den kopfstehenden Bildern ist tot
Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist mit 88 Jahren gestorben. Der für seinen markanten neoexpressionistischen Stil bekannte Künstler wurde berühmt, indem er Motive in seinen Gemälden auf den Kopf stellte. Noch kurz vor seinem Tod sorgten seine jüngsten Werke für Schlagzeilen.
Baselitz galt seit Langem als einer der einflussreichsten Künstler Deutschlands. Seine kopfstehenden Kompositionen stellten herkömmliche Perspektiven infrage und wurden zu seinem Markenzeichen. Obwohl er in Deutschland geboren wurde, besaß er seit 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft.
Erst vor wenigen Wochen eröffnete er im Museum der Moderne Salzburg eine neue Ausstellung. Die Schau zeigte einige seiner jüngsten Arbeiten, darunter ein Werk, das er der Dauerausstellung des Museums stiftete. Zudem sollte er in Venedig eine weitere Präsentation im Rahmen der renommierten Biennale eröffnen.
Zeitlebens blieb Baselitz eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen Kunst. Sein roher, expressiver Pinselstrich und seine unkonventionellen Techniken hinterließen bleibende Spuren im Neoexpressionismus. Weltweit zeigten Galerien seine Gemälde bis zu seinem Tod.
Baselitz hinterlässt ein Erbe bahnbrechender Kunst. Seine invertierten Bildwelten und sein kraftvoller Stil prägten die moderne Malerei nachhaltig. Seine letzten Ausstellungen in Salzburg und Venedig werden nun Teil seines fortwirkenden Einflusses sein.






