09 May 2026, 10:28

Hautkrebsfälle verdoppelt: Warum UV-Strahlung zur wachsenden Gefahr wird

Plakat zur Förderung von Operationen, Röntgenstrahlen und Radium als sichere Waffen gegen Krebs.

Hautkrebsfälle verdoppelt: Warum UV-Strahlung zur wachsenden Gefahr wird

Hautkrebsfälle in Deutschland haben sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt. Allein im Jahr 2023 erhielten über 100.000 Menschen eine Behandlung – 2013 waren es noch weniger als 42.000. Die steigende UV-Strahlung, die mit dem Klimawandel in Verbindung steht, erhöht das Risiko für sonnenbedingte Erkrankungen und langfristige Hautschäden.

UV-Strahlen der Sonne gelten als Auslöser für Krebs und können Hautzellen unwiderruflich schädigen. Um diese Risiken zu verringern, rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Einsatz von Sonnencreme, sobald der UV-Index einen Wert von 3 oder höher erreicht. Dermatologen betonen zudem drei zentrale Schutzmaßnahmen: Mittagssonne meiden, schützende Kleidung tragen und Sonnencreme korrekt anwenden.

Sonnencreme wirkt durch UV-filternde Substanzen, die in zwei Kategorien unterteilt werden: Organische (chemische) Filter absorbieren die Strahlung, während physikalische (mineralische) Filter sie reflektieren. Viele moderne Produkte kombinieren beide Filtertypen für einen breiteren Schutz. Experten warnen jedoch vor der langfristigen Nutzung von Sonnencremes mit Octocrylen, einem chemischen Filter, der mögliche gesundheitliche Bedenken aufwirft.

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Für einen vollständigen Schutz empfiehlt die Europäische Kommission einen UVA-Schutz, der mindestens ein Drittel so stark ist wie der auf der Verpackung angegebene Lichtschutzfaktor (LSF). Auch die richtige Dosierung ist entscheidend: Zwei Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Haut gewährleisten den angegebenen Schutzgrad.

Der starke Anstieg der Hautkrebsfälle unterstreicht die wachsende Gefahr durch UV-Strahlung. Ein kombinierter Schutz aus Sonnencreme, schützender Kleidung und dem Meiden der intensivsten Sonneneinstrahlung bleibt unverzichtbar. Gesundheitsbehörden beobachten weiterhin chemische Filter wie Octocrylen, während die Forschung zu deren Sicherheit voranschreitet.

Quelle