23 March 2026, 19:06

Kult-Imbiss Ergüns Fish Bude in Berlin muss nach 30 Jahren schließen

Schwarzes und weißes Foto eines alten Berliner Gaststätteninterieurs mit Tischen, die mit Vasen, Skulpturen an den Wänden, Pflanzen und einer Statue im Hintergrund gedeckt sind.

Kult-Imbiss Ergüns Fish Bude in Berlin muss nach 30 Jahren schließen

Beliebter Berliner Fischimbiss muss nach drei Jahrzehnten schließen

Ergüns Fish Bude, ein bekanntes Restaurant in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs, wird nach einem Streit um den Mietvertrag mit der Deutschen Bahn seine Türen für immer schließen. Die Nachricht trifft Stammgäste und Anwohner hart – sie verlieren damit einen seit langem etablierten Treffpunkt.

Der Gründer des Lokals, Ergün Amca, kam einst als Gastarbeiter nach Deutschland und baute das Geschäft aus dem Nichts auf. Über 30 Jahre entwickelte sich der kleine Imbiss zu einer Institution im Viertel, berühmt für frischen Fisch und eine lockere Atmosphäre. Bereits im Juli 2024 gab es erste Berichte, dass der Mietvertrag in Gefahr sei – eine offizielle Begründung für die Kündigung blieb jedoch aus.

Es wurde spekuliert, dass Brandschutzbedenken eine Rolle spielten, doch die Deutsche Bahn bestätigte dies nicht. Die Entscheidung des Vermieters, den Vertrag nicht zu verlängern, ließ dem Restaurant keine andere Wahl, als zu schließen. Die Geschäftsführerin Mine Centinbas äußerte die Hoffnung auf einen Umzug, falls sich keine andere Lösung finde.

Mittlerweile wurde eine Spendenaktion gestartet, um das Lokal zu retten. Die Initiative will Amcas Erbe bewahren, doch über einen möglichen neuen Standort gibt es noch keine konkreten Pläne. Für viele Unterstützer bedeutet die Schließung mehr als nur das Ende eines Restaurants – sie steht für das Verschwinden eines Stücks Berliner Geschichte.

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Ein endgültiges Schließungsdatum steht noch nicht fest.

Der Verlust von Ergüns Fish Bude zeigt die Schwierigkeiten, mit denen kleine Betriebe bei der Sicherung langfristiger Räumlichkeiten kämpfen. Ohne eine Vertragsverlängerung hängt die Zukunft des Restaurants nun von Gemeinschaftsengagement und Spenden ab. Für viele bedeutet die Schließung Abschied von einem Ort, der über Generationen hinweg zum Berliner Alltag gehörte.

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