22 March 2026, 00:37

Mann greift Ehefrau und Mieterin in Halle an – Brand und Festnahme folgen

Zwei Polizisten in Einsatzausrüstung stehen vor einem Gebäude, einer hält eine Waffe und der andere ein Objekt, mit einer Tür links und einer Tafel an der Wand im Hintergrund.

Mann greift Ehefrau und Mieterin in Halle an – Brand und Festnahme folgen

Ein 50-jähriger Iraker ist in Halle (Saale) festgenommen worden, nachdem er seine Ehefrau und eine weitere weibliche Mieterin in einem Wohnhaus angegriffen haben soll. Bei dem Vorfall brach ein Feuer aus, das die Feuerwehr schnell unter Kontrolle brachte, bevor die Polizei eingriff. Beide Opfer – darunter auch der Sohn des Verdächtigen – konnten fliehen und die Behörden alarmieren.

Der Vorfall begann, als der Mann laut Angaben seine Frau und eine zweite Frau in der Wohnung attackierte. Augenzeugen berichteten, er habe körperliche Gewalt angewendet, verbale Drohungen ausgesprochen und während der Auseinandersetzung ein Messer gezückt. Die Opfer flohen sofort und schlagerten bei Anwohnern und den Notdiensten Alarm.

Die Feuerwehr traf als Erstes ein und löschte den Brand in der Wohnung. Die Ursache des Feuers ist noch unklar, doch die Ermittler prüfen, ob es vorsätzlich gelegt wurde. Nachdem die Lage gesichert war, drang die Polizei in die Wohnung ein und nahm den Verdächtigen in der Nähe des Gebäudes fest.

Der Mann wurde zur Vernehmung in die zentrale Polizeigewahrsamszelle gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet; mögliche Anklagepunkte sind Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und schwere Brandstiftung. Die Opfer wurden derweil an die Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt und Stalking in Halle (Saale) verwiesen, um Unterstützung zu erhalten.

Die örtlichen Behörden weisen darauf hin, dass Betroffene von häuslicher Gewalt oder Stalking Hilfe erhalten können. Notfallhilfe, Hotlines, Frauenhäuser und spezialisierte Beratungsstellen stehen zur Verfügung.

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Der Verdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Opfer erhalten Unterstützung durch lokale Interventionsdienste. Die Polizei ruft alle, die ähnliche Übergriffe erleben, auf, Vorfälle zu melden und sich umgehend an die verfügbaren Hilfsangebote zu wenden.

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