23 March 2026, 19:06

Neues Hochhaus Spektrum in Spandau soll Fachkräften Wohnraum bieten

Ein altes Buch mit detaillierten Architekturplänen und Text für das ursprüngliche Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg-Gebäude.

Neues Hochhaus Spektrum in Spandau soll Fachkräften Wohnraum bieten

In Berlin-Spandau entsteht ein neues 51,5 Meter hohes Hochhaus namens Spektrum, das vorübergehend Fachkräften und Projektteams Wohnraum bieten soll. Das 15-stöckige Gebäude wird an der Nonnendammallee errichtet – nur wenige Schritte von der U-Bahn-Station Paulsternstraße entfernt. Es ist Teil eines größeren Vorhabens, das ehemalige Osram-Gelände umzugestalten und dabei seinen historischen Charakter zu bewahren.

Das Spektrum-Projekt reagiert auf den wachsenden Bedarf an Wohnraum in Siemensstadt, wo Industrie- und Technologieunternehmen expandieren. Viele Beschäftigte in der Region haben derzeit nur begrenzte Möglichkeiten für kurzfristige Unterkünfte. Die verkehrsgünstige Lage des Turms in der Nähe öffentlicher Verkehrsmittel soll ihn besonders für Berufstätige auf Zeit attraktiv machen.

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Das Bauvorhaben ist Teil des LUXWERK-Komplexes, der Neubauten mit der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude verbindet. Die Architekturbüros David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten zeichnen für Entwurf und Umsetzung verantwortlich. Ihre Pläne sehen vor, das industrielle Erbe des Standorts zu erhalten und gleichzeitig moderne Anforderungen zu erfüllen.

Bisher liegen keine Details zu zusätzlichen Gewerbe- oder Forschungsflächen vor, die neben dem Spektrum entstehen sollen. Der Fokus liegt zunächst auf dem Hochhaus selbst und seiner Funktion als Wohnlösung für die Beschäftigten der Region.

Nach seiner Fertigstellung wird das Spektrum Techniker:innen, Ingenieur:innen und Projektmitarbeitenden in Siemensstadt gezielten Wohnraum bieten. Die Einbindung des Turms in das LUXWERK-Gelände steht für einen Ausgleich zwischen industrieller Vergangenheit und zeitgemäßen Bedürfnissen. Die Eröffnung soll die angespannte Wohnraumsituation im Bezirk entlasten, der weiterhin wächst.

Quelle