21 March 2026, 06:27

Spargel wird 2026 deutlich teurer – Bauern erklären die Gründe für die Preissprünge

Altes Dokument mit der Bezeichnung "Surgensburg, Deutschland - Landschaft eines Hofes" mit einer Zeichnung eines Hofes in der Mitte umgeben von Häusern, Bäumen und einem Himmel.

Asparagusernte beginnt - Bauern erwarten steigende Preise - Spargel wird 2026 deutlich teurer – Bauern erklären die Gründe für die Preissprünge

Deutsche Spargelbauern warnen vor deutlichen Preisanstiegen in dieser Saison

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Erhöhungen kommen zu einer Zeit, in der die Energiekosten weiterhin hoch bleiben und die Löhne für Saisonarbeiter steigen. Zwar haben die ersten Ernten bereits begonnen, doch die volle Produktion wird erst im April 2026 anlaufen.

In Rheinland-Pfalz werden bereits die ersten Spargelstangen geerntet, während die Aktivitäten in den südlichen Regionen noch begrenzt sind. Bauern in den nördlichen Landesteilen werden später mit der Ernte beginnen. Das gute Wetter in diesem Jahr hat das Wachstum begünstigt, doch die gestiegenen Kosten treiben die Preise in die Höhe.

Der Spargelanbau ist vollständig auf Saisonarbeitskräfte angewiesen, weshalb die Löhne einen großen Kostenfaktor darstellen. Der Mindestlohn in Deutschland stieg 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde, und für Januar 2027 ist eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro geplant. Zusammen mit den hohen Energiekosten treiben diese Faktoren die Produktionskosten nach oben.

Die Preise hängen zudem von Ertrag, Qualitätsklasse und Betriebskosten ab. Besonders in Bayern, vor allem im Süden, wird der frühe Spargel deutlich teurer ausfallen, als Verbraucher erwarten. Größere Mengen werden erst Anfang April auf den Märkten verfügbar sein, wenn die Haupternte beginnt.

Die Bauern betonen, dass die Preiserhöhungen aufgrund der gestiegenen Kosten unvermeidbar seien. Die hohen Energiekosten und die erhöhten Löhne für Saisonarbeiter seien die Haupttreiber. Die größten Preissprünge werden die Verbraucher voraussichtlich mit Beginn der Haupternte im April zu spüren bekommen.

Quelle