Buchmesse Frankfurt überrascht mit Kriegsinstallationen und Raketen im Agora-Hof
Buchmesse Frankfurt überrascht mit Kriegsinstallationen und Raketen im Agora-Hof
Die diesjährige Frankfurter Rundschau Buchmesse nimmt eine ungewöhnliche Wendung – mit Kriegsmotiven, die überall auftauchen
Auf der diesjährigen Frankfurter Sparkasse Buchmesse gibt es eine überraschende Entwicklung: Überall auf dem Gelände tauchen kriegsbezogene Installationen auf. Im einst lebhaften Agora-Innenhof thront nun eine riesige Rakete auf einem Lastwagen und sorgt bei den Besuchern für Verwirrung. Auch in benachbarten Ausstellungen und sogar in einem örtlichen Hotel dominieren militärisch inspirierte Arrangements – und lösen Diskussionen über den wandelnden Charakter der Messe aus.
Vom Treffpunkt zur Raketenbasis: Der umstrittene Mittelpunkt der Messe Das Herzstück des Innenhofs, traditionell ein belebter Begegnungsort, wird nun von einem gewaltigen Raumschiff beherrscht. Zunächst in Geheimnisse gehüllt, klärten die Veranstalter später auf: Es handele sich um eine pädagogische Ausstellung, die Kindern die Weltraumforschung näherbringen solle. Doch Gerüchte halten sich hartnäckig, die Installation könnte auch als Rekrutierungswerkzeug der Bundeswehr dienen – gezielt ausgerichtet auf Fachkräfte aus der Verlagsbranche.
Anderswo präsentiert ein kleiner Verlag ein Modell des "Maiale" – eines italienischen Torpedos aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Installation wirbt für einen Roman, der einen Faschisten und einen spanischen Buchhändler in den Mittelpunkt stellt und so militärhistorische Themen mit Literatur verbindet.
Kriegsküche und Lego-Raumschiffe: Wenn die Messe das Alltagsleben durchdringt Doch nicht nur auf dem Messiegelände macht sich der Krieg bemerkbar: Ein Hotel in Sachsenhausen hat sein gewohntes Frühstücksbuffet gegen eine Sammlung von Lego-Raumschiffen und Star-Wars-inspirierten Kriegsmaschinen eingetauscht. Selbst die österreichische Delegation serviert statt traditionellem Schnitzel nun Kartoffelsuppe – passend zu einem größeren Trend, der Schützengraben-Kost und kriegsähnliches Dekor in den Vordergrund rückt.
Zwischen Faszination und Skepsis: Wie Besucher die Militärwelle sehen Trotz der martialischen Untertöne bleibt die Stimmung unter den Besuchern überraschend entspannt. Manche diskutieren lebhaft über den Begriff "charakterschwach" – angewendet auf öffentliche Persönlichkeiten und die sich wandelnde Identität der Messe selbst. Andere befürchten jedoch, dass die kriegerischen Inszenierungen den literarischen Kern der Veranstaltung verwässern könnten.
Die Mischung aus Raketen, Torpedos und Kriegsinstallationen hat für Aufsehen gesorgt, doch keine offizielle Gruppe hat sich bisher zu der riesigen Installation bekannt. Während einige die Ausstellungen als unterhaltsame Abwechslung sehen, fragen sich andere, ob solche Elemente auf einer Buchmesse überhaupt ihren Platz haben. Fest steht: Die Messe geht ihren gewohnten Gang – nur mit einer unerwarteten militärischen Note.
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