Uli Hoeneß droht mit Abschied aus Deutschland – und kritisiert Politik scharf
Hoeneß macht Politiker verantwortlich und nennt seinen größten Albtraum - Uli Hoeneß droht mit Abschied aus Deutschland – und kritisiert Politik scharf
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat in jüngsten Interviews mit einer Reihe ungeschminkter politischer Aussagen für Aufsehen gesorgt. Er kritisierte die Politik vergangener Regierungen, lehnte Forderungen nach einem Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft ab und deutete sogar an, Deutschland möglicherweise für immer den Rücken zu kehren. Seine Äußerungen betrafen zudem Gewerkschaften, die internationalen Beziehungen und die aktuelle Führung des Landes.
Besonders scharf fiel seine Kritik an der Gewerkschaft Verdi aus. Den Vorstoß, die Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden zu verkürzen, nannte er "unverständlich" und stellte die dahinterstehende Logik infrage. Seine Verärgerung richtete sich auch gegen die vorherige Bundesregierung, deren Politik er für den verminderten Einfluss Deutschlands mitverantwortlich macht.
Ebenso lehnte er den von Außenministerin Annalena Baerbock geäußerten Gedanken eines WM-Boykotts ab. Stattdessen lobte er Bundeskanzler Olaf Scholz – eine seltene Zustimmung zur aktuellen Regierung.
In der Außenpolitik begrüßte Hoeneß den jüngsten Besuch von Friedrich Merz im Weißen Haus. Auffällig sei gewesen, dass nicht Scholz, sondern Merz neben Donald Trump Platz genommen habe – ein Detail, das er als positives Signal für Deutschlands internationales Ansehen wertete. Seine Sympathie für Merz steht dabei im Kontrast zu seiner langjährigen scharfen Kritik an der AfD, die er wiederholt verurteilt hat.
Der 72-Jährige verriet, dass seine Familie bereits eine Wohnung in der Schweiz besitzt. Zwar bestätigte er keine konkreten Umzugspläne, räumte aber ein, dass bestimmte politische Entwicklungen – insbesondere ein Wahlsieg der AfD – ihn zum Verlassen Deutschlands bewegen könnten.
Hoeneß' Äußerungen spiegeln eine wachsende Enttäuschung über Teile der deutschen Politik wider. Sein Lob für den Kanzler und Merz' diplomatisches Geschick steht neben Warnungen vor einer möglichen Auswanderung. Fürs Erste bleibt seine Zukunft ungewiss – abhängig von den wechselhaften politischen Strömungen im Land.
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