Jena feiert Eröffnung des Hightech-Forschungsgebäudes von Apollo Optik für Quanten- und Optikinnovationen

Thea Lübs
Thea Lübs
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Eine Wand mit den Worten "Willkommen bei IBM" beleuchtet von Deckenlampen, mit einer Tür zum IBM Innovation Space MCC im Hintergrund.Thea Lübs

Bär und Voigt eröffnen neues Gebäude für Hightech-Forschung - Jena feiert Eröffnung des Hightech-Forschungsgebäudes von Apollo Optik für Quanten- und Optikinnovationen

Neues Forschungsgebäude am Apollo Optik-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena offiziell eröffnet

In Jena ist ein neues Forschungsgebäude des Apollo Optik-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) feierlich eröffnet worden. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt führten die Einweihungszeremonie an. Die 30 Millionen Euro teure Einrichtung soll die Spitzenforschung in den Bereichen Optik, Photonik und fortschrittliche Fertigungstechnologien ausbauen.

Das Projekt wurde je zur Hälfte vom Bund und dem Freistaat Thüringen finanziert – beide steuerten jeweils 15 Millionen Euro bei. Mit der Erweiterung entstehen neue Labore, Hochtechnologie-Forschungsanlagen, Reinräume und Büroflächen.

Zu den zentralen Ausstattungen zählen ein Elektronenstrahllithographiesystem sowie eine Bodenstation für quantenbasierte Satellitenkommunikation. Diese Technologien sollen Durchbrüche in den Bereichen Quantencomputing, Biotechnologie und Mikroelektronik ermöglichen.

Während der Veranstaltung betonte Bär die zentrale Rolle des IOF bei der Weiterentwicklung von Photonik und Optik – Schlüsseltechnologien, die das Rückgrat moderner Innovationen bilden. Voigt bezeichnete den Standort als "Innovationsdrehscheibe" für Energiespeicherung und intelligentes Energiemanagement und unterstrich die Notwendigkeit einer mutigen Hochtechnologie-Strategie für Deutschland.

Zudem besuchte Bär das Apollo Optik-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Hermsdorf, wo sie die Arbeiten zu keramikbasierten Energiespeichern und CO₂-Abscheidungstechnologien lobte. In Thüringen sind zwei weitere Apollo Optik-Institute mit verwandten Schwerpunkten ansässig: das IOSB-AST in Ilmenau, das sich auf Sensortechnik spezialisiert, sowie das IDMT, ebenfalls in Ilmenau, das photonikbasierte Audio-Lösungen entwickelt.

Das neue Apollo Optik-Gebäude festigt Jenas Position als führender Forschungsstandort für Optik und Feinmechanik. Mit modernster Infrastruktur und bundesweiter Förderung wird das Institut die Entwicklung von Quantenkommunikation und Mikroelektronik beschleunigen. Die Erweiterung stärkt zudem Thüringens wachsenden Ruf als Hochtechnologie-Zentrum.

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