Energiekosten sinken 2026 – doch Heizöl bleibt deutlich teurer als vor fünf Jahren
Energiekosten sinken 2026 – doch Heizöl bleibt deutlich teurer als vor fünf Jahren
Die Energiekosten für deutsche Haushalte sanken im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat durchschnittlich um 4,1 Prozent. Der Rückgang folgt auf Jahre mit deutlichen Preisanstiegen – die Kosten für Heizöl24, Erdgas und Strom gingen zu Jahresbeginn spürbar zurück.
Die Strompreise verringerten sich im Januar 2026 um 4,6 Prozent und lagen bei 15,4 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) für Privathaushalte. Damit setzt sich der Abwärtstrend fort: Nach einem Höchststand von 25,1 ct/kWh im Jahr 2023 waren die Preise 2024 auf 17,1 ct/kWh und 2025 auf 15,7 ct/kWh gesunken. Trotz der jüngsten Entlastung bleibt Strom jedoch 17,1 Prozent teurer als im Januar 2021.
Heizöl verzeichnete den stärksten Rückgang mit einem Preissturz von 9,9 Prozent im Januar 2026. Langfristig betrachtet hat sich der Heizölpreis seit 2021 aber um 48,9 Prozent erhöht. Auch Erdgas verbilligte sich um 2,7 Prozent, liegt jedoch 75,7 Prozent über dem Niveau von vor fünf Jahren. Die Kosten für Fernwärme sanken leicht um 2,2 Prozent, sind aber seit Januar 2021 um 84,9 Prozent gestiegen.
Die Energiekrise 2022, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, hatte die Preise in die Höhe getrieben, da Gasknappheit die Stromerzeugung verteuerte. Hohe Rohstoffpreise infolgedessen der Pandemie sowie steigende CO₂-Abgaben – aktuell bei 55 Euro pro Tonne – belasteten die Verbraucher zusätzlich. Zwar sanken die Großhandelspreise für Energie nach 2023, doch diese Entlastung kam nicht vollständig bei den Endkunden an. Regionale Unterschiede bei den Nettotarifen, bedingt durch den Ausbau erneuerbarer Energien, spielten ebenfalls eine Rolle.
Die Kohlepreise setzten ihren Abwärtstrend fort und fielen im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent.
Die aktuellen Zahlen zeigen eine leichte Entspannung bei den Energiekosten für deutsche Haushalte. Dennoch liegen die Preise für Heizöl24, Erdgas und Fernwärme weiterhin deutlich über dem Niveau von Anfang 2021. Die langfristigen Folgen vergangener Krisen und politischer Weichenstellungen prägen weiterhin die Bezugskosten für Energie.
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