Radio Corax kämpft um seine Zukunft vor drohender AfD-Machtübernahme in Sachsen-Anhalt
Radio Corax kämpft um seine Zukunft vor drohender AfD-Machtübernahme in Sachsen-Anhalt
Radio Corax, ein Freies Radio in Sachsen-Anhalt, droht nach einem möglichen Wahlsieg der rechtspopulistischen AfD bei der anstehenden Landtagswahl die Streichung staatlicher Fördergelder. In ihrem Entwurf für das Wahlprogramm nennt die Partei den Sender explizit und wirft ihm vor, linksextremes Gedankengut zu verbreiten und abweichende Meinungen auszuschließen. Mit fast 400 ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, die wöchentlich 175 Sendungen produzieren, bereitet sich der Sender nun auf eine ungewisse Zukunft unter möglichem politischem Druck vor.
Aktuell liegt die AfD in Umfragen mit über zehn Prozentpunkten Vorsprung vor der Konkurrenz – die Wahl im September könnte ihr den Sieg bringen. Ihr Programm fordert die Streichung der jährlichen 200.000 Euro, die Radio Corax von der Landesmedienanstalt erhält. Zudem verlangt die Partei die Kündigung von Verträgen mit öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und bezeichnet den Sender als Plattform für "linken Fanatismus" und "Regenbogen-Ideologie".
Radio Corax arbeitet nach einer redaktionellen Charta, die Sexismus, Rassismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus ablehnt. Die AfD wirft dem Sender vor, damit abweichende Positionen auszuschließen – eine Vorwurf, den die Macher:innen zurückweisen. Sie betonen, dass sie Debatten nicht unterdrücken würden. Finanziert wird der Sender aus verschiedenen Quellen, darunter Rundfunkbeiträge, kommunale Zuschüsse, Projektgelder und Spenden.
Trotz der drohenden Kürzungen bleibt die Überlebensstrategie des Senders unverändert. Die fast ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter:innen wollen ihre Arbeit unabhängig vom Wahlausgang fortsetzen. Beobachter:innen sehen Parallelen zu Ungarn, wo unabhängige Radiosender unter der Regierung von Viktor Orbán systematisch zerschlagen wurden.
Sollte die AfD an die Macht kommen, könnte Radio Corax seine Landesförderung verlieren. Dank der starken ehrenamtlichen Basis und der vielfältigen Einnahmequellen könnte der Sender den Verlust jedoch überstehen. Bis dahin hängt seine Zukunft vom Wahlergebnis und möglichen politischen Weichenstellungen ab.
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