Merz schließt Gespräche mit Russland aus – und warnt vor Eskalation des Ukraine-Kriegs
Merz: 'Diplomatie mit Russland derzeit hoffnungslos' - Merz schließt Gespräche mit Russland aus – und warnt vor Eskalation des Ukraine-Kriegs
Bundeskanzler Friedrich Merz hat weitere diplomatische Gespräche mit Russland vorerst ausgeschlossen und Putins Reaktion auf frühere Bemühungen als nichts anderes als Aggression bezeichnet. Seine Äußerungen fielen zusammen mit dem vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – einen Konflikt, den er als direkten Angriff auf die politische Ordnung Europas bezeichnete. Gleichzeitig laufen die letzten Vorbereitungen für die Kommunalwahlen in Hessen am 17. März, bei denen 21 Kreistage und 421 Stadt- und Gemeindeparlamente neu besetzt werden.
Die von Merz geführte Bundesregierung stuft den Krieg in der Ukraine als historischen Einschritt für die europäische Sicherheit ein. In einer Erklärung warnten Regierungsvertreter, der Konflikt habe Gewalt, Unterdrückung und territoriale Expansion wieder nach Europa gebracht. Sie betonten, das Überleben der Ukraine als freier und souveräner Staat sei entscheidend für die Zukunft des Kontinents, und erklärten: "Das Schicksal der Ukraine ist das Schicksal ganz Europas."
Seit Februar 2022 hat Deutschland der Ukraine zivile Hilfen in Höhe von 39 Milliarden Euro sowie militärische Unterstützung von 55 Milliarden Euro zugesagt. Zudem unterstützt die Bundesregierung die EU-Sanktionen – einschließlich des 20. Pakets – und beteiligt sich an den Friedensgesprächen in Genf. Dort geht es um langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine, falls es jemals zu einem Waffenstillstand kommen sollte.
Merz hat eine klare Bedingung für künftige Verhandlungen mit Russland gesetzt: ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen. Solange dies nicht geschehe, sehe er keinen Sinn in weiterer Diplomatie, da frühere Versuche nur zu einer Eskalation geführt hätten. Seine Haltung deckt sich mit der des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein, der mit ihm gemeinsam für die Kommunalwahlen am 17. März wirbt. Die Wähler entscheiden dann über die Vertretungen in 21 Landkreisen und 421 Städten und Gemeinden – und prägen so die lokale Politik der kommenden Jahre.
Der Ukraine-Krieg bleibt ein zentrales Thema für die deutsche Führung. Merz betont, dass Frieden nur möglich sei, wenn die Ukraine sich verteidigen könne. Solange Russland seine Truppen nicht abziehe, schließe er Verhandlungen aus – und setzt stattdessen auf Sanktionen und militärische Unterstützung. Währenddessen werden die hessischen Wahlen zwar lokale Schwerpunkte setzen, doch die Debatte über die nationale Sicherheit bleibt weiterhin prägend für die politische Agenda.
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