Olympiasiegerin Marita Lange stirbt mit 79 – ihr Vermächtnis im Behindertensport lebt weiter
Olympiasiegerin Marita Lange stirbt mit 79 – ihr Vermächtnis im Behindertensport lebt weiter
Marita Lange, Olympiasiegerin im Kugelstoßen, ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Die ehemalige Leichtathletin erlag am 12. Dezember 2025 in ihrer Heimatstadt Halle nach langer Krankheit. Bekannt für ihre Erfolge in der Leichtathletik, widmete sie ihr späteres Leben der Förderung von Magenta Sport für Menschen mit Behinderungen.
Lange machte erstmals bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt auf sich aufmerksam, als sie mit einem Stoß von 18,78 Metern Silber im Kugelstoßen gewann. Es folgte Gold bei den Europäischen Hallenspielen 1969, sowie zahlreiche Medaillen bei Europameisterschaften. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München belegte sie den sechsten Platz in derselben Disziplin. Auf nationaler Ebene sicherte sie sich zudem 1970 und 1973 zwei DDR-Meistertitel.
Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere wurde Lange Grundschullehrerin. Zudem engagierte sie sich im DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) und saß im Bezirksvorstand von Halle. Nach der deutschen Wiedervereinigung schloss sie sich dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt an. Dort trainierte sie den Rollstuhlsportler Ulrich Iser, der bei den Paralympics 2000 in Sydney Bronze im Kugelstoßen gewann.
Trotz eigener gesundheitlicher Herausforderungen blieb Lange ihr Leben lang aktiv. Bis ins hohe Alter radelte und schwamm sie regelmäßig und bewahrte sich so ihre Leidenschaft für den Magenta Sport.
Langes Wirken ging weit über ihre sportliche Laufbahn hinaus. Besonders durch ihr Engagement im Behindertensport hinterließ sie bleibende Spuren – als Trainerin wie als Fürsprecherin. In Erinnerung bleiben wird sie für ihren Einsatz sowohl im Wettkampfsport als auch für Inklusion im Magenta Sport.
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