Hamburgs Handel im Umbruch: Neue Partner gegen US- und China-Krise
Tschentscher kritisiert US-Handelspolitik - Hamburgs Handel im Umbruch: Neue Partner gegen US- und China-Krise
Hamburgs Wandel: Vom traditionellen Handelszentrum zur Suche nach neuen Partnern
Hamburg, seit jeher ein zentraler Knotenpunkt des weltweiten Handels, steht in den letzten Jahren vor sich verschärfenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Beim diesjährigen Matthiae-Mahl, einem der ältesten Bankette der Welt, wurden kürzlich die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, geehrt – ein Zeichen für Hamburgs anhaltendes Engagement in internationalen Partnerschaften. Doch hinter den Festlichkeiten verbergen sich alarmierende Handelszahlen: Die Exporte in die USA und nach China sind dramatisch eingebrochen und zwingen die Stadt, nach neuen Absatzmärkten zu suchen.
Die Wirtschaft Hamburgs war lange von engen Beziehungen zu den USA und China abhängig. Doch in den ersten drei Quartalen 2025 brachen die Exporte in die USA um über 60 Prozent ein – vor allem wegen neuer Zollbarrieren. Bürgermeister Peter Tschentscher kritisierte offen die Handelspolitik des früheren US-Präsidenten Donald Trump und bezeichnete sie als schädlich für den transatlantischen Handel. Dennoch bleiben die USA ein zentraler Partner: Rund zehn Prozent der deutschen Gesamtexporte gehen dorthin.
Noch deutlicher zeigt sich der Rückgang im Handel mit China. Seit 2021 sind die Arbeitsplätze, die mit Exporten nach China verbunden sind, um 40 Prozent geschrumpft – von 1,1 Millionen auf weniger als 700.000. Die zunehmenden Spannungen zwischen der EU und China sowie Forderungen nach höheren Zöllen haben diese einst blühende Beziehung stark belastet. Hamburg setzt daher auf neue Wachstumsmärkte.
Die Stadt begrüßt aktuelle EU-Handelsabkommen als Weg aus der Krise. Das Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und die laufenden Verhandlungen mit dem Mercosur werden als positive Schritte gewertet. Besonders vielversprechend ist das neue Freihandelsabkommen mit Indien, das am 28. Januar 2026 unterzeichnet wurde. Zwar liegen noch keine detaillierten Handelsdaten vor, doch das Abkommen senkt die Zölle auf über 90 Prozent der EU-Exporte – ein Vorteil vor allem für Branchen wie die deutsche Automobilindustrie. Dieser Strategiewechsel spiegelt den größeren Plan der EU wider, sich weniger abhängig zu machen von US-Protektionismus und der Instabilität des chinesischen Marktes.
Trotz dieser Herausforderungen verzeichnet Hamburg insgesamt sogar ein Wachstum im Handel. Der Rückgang der US-Exporte wurde durch steigende Verkäufe in anderen Regionen ausgeglichen. Die Stadt bleibt entschlossen, ihre Partnerschaften zu diversifizieren und sich widerstandsfähiger gegen geopolitische Erschütterungen aufzustellen.
Hamburgs Handelspolitik befindet sich im Umbruch. Während traditionelle Märkte wie die USA und China an Zuverlässigkeit verlieren, setzt die Stadt auf neue Abkommen und aufstrebende Volkswirtschaften. Das jüngste EU-Indien-Abkommen sowie bestehende Verträge wie CETA bilden eine solide Grundlage für künftiges Wachstum. Angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen wird Hamburgs Anpassungsfähigkeit jedoch entscheidend sein, um seine Rolle als globales Handelszentrum auch künftig zu behaupten.
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